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Tagebuch "Der Weg der Wölfe" Expedition 2005: zu Fuß durch die Karpaten von Rumänien bis Deutschland über 2000 km.

    

13. Woche

Hier gibt es eine Liste mit Anschriften von Pensionen in der Umgebung von Rietschen, dem Ort in dem ich am 20. Juli in Deutschland angekommen bin.

Hier gehts zur nächsten Möglichkeit an meinem Projekt teilzunhemen.....

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Deutschland

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Birga                           Dorothe                       Kira

 

 Robert                                             Regina

24. Juni

Beoabchtungen: Wasserschlange im See

Das ist wieder der Tag des Abschied nehmens und der Begrüssung. Es fällt mir gar nicht leicht, nach eienr Woche die neu gewonnen Freunde immer zu verabschieden und sich schon auf die Neuankömmlinge einzustellen. Ich plane derzeit die gesamte Tour bis kurz vor Deutschland.

Dorothe, Robert, Birga und Regina sind angekommen. Birga und Regina laufen bald los und erforschen die Gegend. Sie finden Spuren von Wildschweinen und Rehen.

Christa, die uns auch am ersten Tag besucht hat ist zu uns gestossen und begleitet uns für eine Woche. 

Im Wald um den See leben aber auch viele Vögel, insbesondere den Pirol hören wir ständig und sehen ihn zwischen den Bäumen herumfliegen. Auch der Baumpieper singt uns sein Lied vor. Am Nachmittag gehen alle ins Dorfcafe. Ich bleibe alleine zurück und arbeite am Komputer.

 

Alan und Christa musizieren

25. Juni

Beobachtungen: Spuren von Hirsch, Reh und Wildschwein. Eine Losung die auf ein Raubtier hinweist mit Haaren die vom Reh oder Hirsch stammten.

In der Nacht wurde es doch recht feucht und am früher morgen schon vor 4:00 kamen einige Fischer, die alle an unseren Zelten vorbei gingen. Jedesmal musste ich Shira beruhigen. Die Nacht war damit etwas früh zuende.

Wir packten unsere Rucksäcke fuhren die wenigen Kilometer zur Grenze bei Krnov. Von dort wollte ich loswandern. Es sah aus, als wenn es heute sehr warm wird. Deswegen wollte ich uns zusätzlich 7km Asphalt bis zur Grenze ersparen.

Von Krnov ging es in die Berge, besser Hügel aus 660m hoch. Abgesehn von dem ersten Stück aus der Stadt raus, konnten wir fast die ganze Zeit im Schatten des Waldes gehen. Das war sehr angenehm. Unterwegs fanden wir eine sehr alte Losung mit Haaren von Hirsch oder Reh. Leider war die Losung so alt, dass sie auseinanderfiel und keine charakteristische Form mehr hatte. Somit konnte ich nicht mer feststellen von welchem Tier diese Losung war. Könnte Wolf oder Luchs gewesen sein, oder ein Fuchs der ein totes Reh gefunden hat. Schade.

Am Abend kamen wir auf Wiesen und es wurde windig. Wir bauten die Tarps auf, alle drei. kurz darauf fing es an zu regnen und ein Gewitter kam. Es war aber so warm, dass ich mich im T-Shirt und kurze Hose auf die Isomatte legen konnte ohne zu frieren.

Es regnete den ganzen Abend.

26. Juni

Beobachtungen: Spuren von Reh, Hirsch und eine Dachslatrine

Die Tarps waren bis zum morgen wieder trocken. Erst jetzt konnte ich Wasser holen, weit unten war eine Quelle. Allerdinsg war das Gras so nass, dass meine Schuhe doch ziemlich viel Wasser abbekommen haben und es von oben rein lief.

Wir gingen runter zum Auto um neuen Lebensmittel aufzuladen. Dann fing es an zu regnen. Nebel kam auf und es regnete den gesamten restlichen Tag aber nur sehr leicht. Ich konnte im T-Shirt weiter laufen. Heute ging es schon auf 880m hoch, die Strecke war nicht sehr lang aber faktisch ging es nur berghoch, fast den ganzen Nachmittag. Zudem war das Grass überall hoch und sehr nass. Am späten Nachmittag waren unsere Schuhe ziemlich feucht und wir bauten alle drei Tarps auf einer feuchten Wiese auf. Diesmal war es wie ein riesiges Zelt, so dass wir uns auch beim einsetzendem Regen unterhalten konnten. In Sandalen sind Robert und ich im dichten Nebel auf Wassersuche gegangen.

Am Abend zog der Nebel hoch und wir konnten noch die letzten Sonnenstrahlen und den roten Horizont sehen.

Regina und Birga achten sehr auf die Umgebung und finden etliche Losungen. Leider war noch nix vom Wolf oder Luchs dabei.

Spruch des Tages unterm Tarp von Dorothe: "Ich sitze hier zwischen Essen, Müll und Klopapier".

27. Juni

Beobachtungen: Losungen die vom Luchs stammen könnten, spuren von Hirsch, Reh und Wildschwein

Der Himmel ist bewölkt aber die Sonne setzt sich durch. Allerdings ist noch alles nass. Wir fangen gerade an zu packen, als der Besitzer der Wiese kam und uns fragte was wir hier auf seiner privaten Wiese machen würden. Ich erklärte dass wir hier auf dem schon geschnittenem Gras übernachtet haben und versicherte, dass wir keinen Müll oder anderen Spuren hinterlassen würden. Er war wohl etwas mürisch, ist dann aber wieder gefahren. Wir gingen ins Dorf runter und mussten nun zunächst einen Weg ohne Markierungen finden und folgen bis zum nächsten markiertem Weg bei einer Kirche. Soweit ging es gut. Bei der Kirche habe ich nur Wege mit lokaler Markierung gefunden die nicht auf meiner Karte sind. Wir folgten einer Strasse ohne Markierung die auch nicht auf meiner Karte war. Das Ende vom Lied war, dass wir einen Umweg unnötiger Weise über den 950m Berg machten. Wir mussten nun ins Dorf runter und fanden super schöne Wege und eine Losung die vom Luchs sein könnte. War aber zu alt für eine Identifizierung. Der grüne Weg zu dem ich wollte existierte nicht, sondern war gelb. Das ganze hat uns über 2 Stunden Zeit gekostet.

Ich entschied, dass wir heute dann doch ein gemeinsames Lager haben werden mit dem Backup Team.

28. Juni

Die Dörfer hier erscheinen teilweise wie fast ausgestorben. Wenn man auf den Friedhöfen ist, findet man bis 1989 fast nur deutsche Namen.

Ich schlafe wie so oft draussen im Freien, also nicht im Zelt oder unter einem Tarp. Eine gute Luft aber es ist halt schon um 4 Uhr fast taghell.

Da wir gestern nicht die gelpante Strecke geschaft haben wollen wir heute mit nur leichtem Gepäck starten und wenn wir gut durchkommen die verlorenen km wieder aufholen. Es ist recht warm und der erste Teil des Weges verläuft ca. 2km entlang einer Strasse. Ertsaunlich wie gut sich alle vom Vortag erholt haben. Die ersten 2 Stunden haben wir gut am bummeln, doch dann scheinen alle warm zu werden und wir kommen schnell voran. Ich dacht es würde nach 14:00 werden bis wir am ersten Traffpunkt sind, doch wir waren um 13:00 schon unten im Dorf und haben auf Jürgen, Alan und Christa gewartet, die noch ein Hochmoor besichtigt haben.

Wir waren so zeitig und alle wollten den Rest des Tages auch ohne Gepäck gehen, also mussten wir die nächste Strecke auch komplett duchlaufen. Wir haben es gechafft, auch wenn danach die Füsse der Dorothe sehr weh taten und alle etwas erschöpft wirkten. Super, denn wir sind wieder voll im Zeitplan und haben die gesamte Strecke die wir am Vortag verloren haben aufgeholt.

Die Landschaft ist schön und die Hügel und Gebiege sind weitestgehend bewaldet.

Wir hatten einen Luxuslagerplatz mit Swimmingpool. Der lokale Förster kam noch vorbei und entpuppte sich als Wolfsfan. das hat zu langen Gesprächen geführt. Er erzählt uns, dass es hier seit 20 Jahren keine Wölfe mehr gibt, aber Luchse und vor 3 Jahren seien in der Nähe zwei Bären gesichtet worden. Super interessant solche Kontakte.

29. Juni

Beobachtungen: Spuren von Hirsch, Reh und Wildschwein

Wir müssen heute zur Grenze zwischen Polen und der tschechischen Republik. Es handelt sich um den Grenzkamm dem wir dann fast den ganzen Tag folgten. davor mussten wir allerdings erstam rauf runter wieder rauf um dann wieder runter zu gehen. Logischerwiese ging es dann wieder rauf.

Lustig war unser Lager, wie eine 11m lange Höhle. Wir mussten mitten auf dem Weg schlafen, weil rechts und links Blaubeerbüsche waren. da sich Kira und Shira einmal geprügelt hatten war nun die Kira bei Dorothe und Robert auf der einen Seite und Shira bei mir auf der anderen Seite.

Um Wasser zu holen musste ich doch ein ganzes Stück durch den Wald runter gehen. Dort war ein kleiner Bach an dem ich das frische Wasser in die Flaschen tröpfeln lassen konnte. Die Suppe schmeckte allen köstlich.

                                           

30. Juni

Beobachtungen: Reh, und Spuren von Reh und Hirsch

Da es nur leicht rauf und runter ging, hatten wir schon kurz nach 11:00 fast die Hälfte der Strecke geschafft, Luftlinie. Dann ging es durch Laubwälder und wunderschöne Heuwiesen runter. Birga udn Regina gingen diesmal fast die ganze Zeit vorne. Als Birga meinte man müsste doch auch mal Rehe sehen, dass schaute ich zum Wald uns sagte, da steht doch eines. Es war kaum als Reh erkennbar, es hätte auch ein Toter Busch sein können. Wirklich sicher waren wir erst als das Reh in den Wald zurück ist. Es hatte uns die ganze Zeit beobachtet. Bei einer zweiten Pause stellte ich fest, dass das Babsiscamp nur noch 4km weit weg ist. gerade als wir zur talstrasse runter gingen kommt uns Jürgen entgegen und schiesst ein paar Bilder.

Das Lager befindet sich an einem grillplatz und wir haben einen Bach direkt daneben. Nicht nur dass, wir stellen fest, dass fast neben an ein Jugencamp ist mit Jugendlichen aus der Ukraine. Am Abend spielen Robert, Alan und ich Basketball mit den Kidis. Toll, sogar deren Sportlehrerin macht mit.